Kein Weihnachten ohne Tiere!

Jesus wurde nicht in einer Herberge, sondern in einem Stall geboren – logisch. Schließlich waren Joseph und Maria bei der Suche nach einer Unterkunft überall abgewiesen worden. Das – so muss man aber sagen – ist doch nur ein vordergründiger Aspekt. Hätte Gott es nicht auch so führen können, dass Maria und Joseph im Haus einer armen, alten Witwe aufgenommen worden wären – frei nach dem Motto: Raum ist in der kleinsten Hütte? Gott hat doch zudem besonderes Mitleid mit Armen, Kranken und Schwachen der Gesellschaft. Dies hätte doch treffend die Nähe Gottes zu armen und wenig beachteten Menschen ausdrücken können.

Foto (c) Dieter Schütz / pixelio.de

Oder Variante zwei: hätte Jesus nicht auch seine Geburt draußen, vor der Stadt, erleben können, so wie auch seine Kreuzigung, die ebenfalls draußen vor der Stadt geschah? Doch nun landen Joseph und Maria schlussendlich in einem Stall, dort wo das Vieh „wohnt“. Ob Schafe oder Esel, das lässt sich schlecht rekonstruieren. Aber es ist wie so oft, wenn die Bibel sich nicht klar dazu äußert. Dann meint sie nicht eine spezielle „Sorte“, sondern spricht etwas Grundsätzliches an. Es kann ja auch ein Pferd dort im Stall gewesen sein (dann wäre es der Stall eines reichen Menschen), ja, vielleicht auch ein Ochse, der scheinbar immer neben dem Esel in Abbildungen von der Krippe in Bethlehem steht.

Aber steht es in der Bibel wirklich so? Nein, und wird nicht oft ganz einfach nur die so genannte Heilige Familie abgebildet? Und manchmal schienen die Sterndeuter oder Hirten bevorzugt zu werden, weniger die Tiere. Letztere scheinen fast nur für die Verniedlichung der Szene, vielleicht für Kinder, passend zu sein.

Doch dieses Jahr war Dorfpastor echt geflasht als er seine Heiligabend-Kurzpredigt schrieb. Mit dem Wissen, dass selbst auch Tiere zum lebenden Teil der Schöpfung gehören und auch sie in Mitleidenschaft gezogen sind und dass Gott auch sie manches Mal seufzen hört, ging Dorfpastor nochmals neu in Gedanken die Frage der Erlösung, den Grund für das Kommen Jesu in diese Welt, an. Na klar, auch Tiere brauchen eine Erlösung. Und sie sind sogar sehnsüchtig darauf ausgerichtet, dass diese Erlösung endlich bei den „Kindern Gottes“ offenbar wird, weil sie, die Tiere, davon mit betroffen sind (s. Römerbrief Kapitel 8, 19-20).

Jesus kam dorthin, wo die Botschaft des Retters verkündigt werden musste: auch unter der Fauna, der Tierwelt! Aber steht denn nicht in dem bekannten Bibelwort, dass Gott so sehr die Menschen geliebt hat, sodass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat? (Johannesevangelium 3,16)

Auch wenn die Jahre des Griechischlernens schon lange vorbei sind: solche einen Vers vergisst man selbst in der biblischen Sprache nicht. Und in diesem Vers steht nämlich gar nichts von Menschheit oder Menschen. Hier steht das Wort Kosmos. Und das heißt mehr als Menschheit, nämlich: Welt und Weltall!

Wohin wir auch mit dem Fernrohr schauen können, in den Sternenhimmel, in ferne Länder und Landschaften, zu scheuen Tieren und Kreaturen in der Tiefsee – Gott liebt diese Welt, diese Schöpfung. Kein Wunder, dass er sie komplett retten und zurückgewinnen will.

Tja, liebe Leute von der Bibelübersetzung von „Hoffnung für alle“: ich habe euer Werk ja sehr gelobt. Ich lese selbst diese Übersetzung schon seit Jahren und finde die meisten Kapitel und Verse treffend widergegeben. Aber hier muss ich euch doch mal sagen: von „Menschen“ zu reden in diesem bekannten Vers von Johannes 3, 16, war kein kluger Schachzug. Das grenzt nur unseren Glauben ein, weil es einen großen Teil unserer Schöpfung ignoriert. Ihr hättet es beim bibleserver.com wenigstens so machen sollen wie die Version ‚Die Gute Nachricht‘, die in einer Anmerkung darauf verweist, dass hier eigentlich „Welt“ und nicht „Menschen“ steht.

Aber wenigstens hat dieses Mal die Weihnachtsvorbereitung bei Dorfpastor etwas Unerwartetes bewirkt: ein Stück veränderte, respektvollere und barmherzigere Einstellung zur Tierwelt. Das soll nicht heißen, man müsste mit allen wilden Tieren nun per Du sein. Wir sind ja noch nicht im verheißenen Friedensreich aus dem Buch des Propheten Jesaja und der Offenbarung. Auch muss niemand jetzt nicht Schlangen, Spinnen und sonstige Kriechtiere schön finden. Selbst innerhalb der Spezies ‚Mensch‘ kann man sich nicht für alle begeistern. Aber an Weihnachten einmal mehr an den vom Engel verheißenen Frieden auf Erden denken, auch unter der gesamten Schöpfung, das sollte problemlos möglich sein.

Franz v. Assisi und der Wolf von Gubbio, Foto (c) Peter Sebald  / pixelio.de

Und noch etwas hat Dorfpastor gelernt: Eine Darstellung der Geburtsszene Jesu ohne Tiere ist zweifellos unvollständig und keineswegs nur eine Geschmacksfrage. Wenn auch die Nächstenliebe in der Bibel nicht auf „Bruder Hund“ und „Schwester Katze“ bezogen ist und diese auch zu einem lebendigen Glauben geführt und getauft werden müssen, so sollte die Weihnachtsgeschichte jeden Tierquäler zur „Bekehrung“ bringen und alle übrigen zu einem respektvollen Umgang mit dieser Schöpfung. Darüber hinaus denkt Dorfpastor einmal mehr darüber nach, ob ein Hund im eigenen Haus nicht doch eine gute Option wäre.

Ob Dorfpastor aber nun zu einer Art Franz von Assisi mutiert, der auch den Tieren gepredigt haben soll, das wäre wirklich überzogen. Doch das zu begründen ist vielleicht mal ein separater Post wert. Aber gewiss wird es Tierfreunde aller Art freuen, dies zu lesen und festzustellen, dass Gott tatsächlich niemanden vergessen hat.

Zur Seite der Ev.-Freikirchl. Gemeinde Westoverledingen

Jesus und der Lockdown

40 Tage Lockdown – sogar für den eigenen Magen – machte Jesus, wie eine selbst verordnete Quarantäne in der Wüste, wo er 40 Tage lang fastete. Ein anderes Mal stand Jesus mittags an einem Brunnen als eigentlich der Getränkeladen Lockdown hatte, also geschlossen war. Nur eine Frau ging ganz irregulär zum Brunnen und versorgte Jesus mit nötigem Wasser. Und so fand Jesus seinen Weg. Selbst als man Jesus verschlossene Türen in einem Samariterdorf bot, war dieser Lockdwon kein Hindernis für den Weg der Liebe Jesu und seiner Berufung. Wenn Gott mit Menschen etwas vorhat – und das hat er mit jedem – dann gibt es zwar Hindernisse, aber keine Sackgassen. Das gilt erst recht für den Weg von Jesus in diese(r) Welt. Das gilt für Weihnachten:

Wenn Gott in Jesus in diese Welt kommt, ist Gott unstoppable.

Foto (c) Michael Belk, Journey with the Messiah

Herodes konnte damals das Leben Jesu als Neugeborener nicht töten und Maria und Josef wollten sich ihrem Auftrag auch nicht verweigern. Als Eltern konnten sie nicht verhindern, dass Jesus als 12jähriger im Tempel die Schriftgelehrten belehrte und die Erwachsenen konnten nicht verhindern, dass er die Kinder segnete, die zu ihm kommen wollten.

Nach 3 Tagen Lockdown war die Pandemie der menschlichen Sünde als Problem bei Jesus gelöst. Auch das Ordnungsamt, das gerne den Lockdown Jesu an seinem Grab zu einem Shutdown für immer und ewig gemacht hätte, konnte das nicht blockieen.

Foto (c) M. Fischer

Und wenn es nötig war, schuf Jesus selbst einen Lockdown, zum Beispiel für profitgierige Einzelhändler, als er gewaltsam die Verkaufstresen der Händler im Tempelvorhof rauswarf. Ihr Geschäftsgebaren war ein Lockdown für das Gebet der weitgereisten Gläubigen.

Gewiss, es gibt Barrieren auf dem Weg zu Gott, fremde und selbst produzierte – in Wort, Tat, in Kopf oder Herz. Aber Jesus reißt alle Barrikaden oder Sitten nieder, wenn es gilt, dass Menschen ihn finden sollen. Ob wir vielleicht die Advents-Botschaft von Johannes dem Täufer, „bereitet dem Herrn den Weg“, auch ein wenig falsch verstehen, weil es ja Jesus selbst ist, der auch für einen Zugang zu ihm und zum Vater im Himmel sorgt?

So kann auch Weihnachten nicht ausfallen, zumindest nicht für den, der es – pardon: ihn – feiern will. Weihnachten ist ja Geburtstag Jesu.

Vergiss das nicht, meint Dorfpastor.

Ermutigendes für ein bescheidenes Weihnachten findest du auch im öffentlichen Weihnachtsbrief, den du dir kostenlos bei Dorfpastors Gemeinde-Homepage runterladen kannst: HIER.

Da kommt noch was…

Vielleicht sitzt du gerade auf einem Ostfriesensofa? Vielleicht beim Tee? Du vermisst den regulären Besuch? Du wartest – gespannt oder gelangweilt? Warten – das ist doch das, was langsam aber sicher zum Fremdwort mutiert. Wer kann denn heutzutage noch warten? Selbst wenn man zuhört, ja sogar wenn man zuhört und zugleich zuschaut, also beim Fernsehen, macht man oft noch etwas nebenbei. Warten bis zur nächsten Szene? Dann wenigstens nebenbei ein paar Erdnüsse naschen.
Wenn mehr als 3 Personen eine „Schlange“ an der Kasse eines Supermarkts bilden, wird nicht selten sofort eine zweite Kasse eröffnet. Nur nicht den Kunden warten lassen. Gott sieht das völlig anders. Gott kennt das Timing, denn es heißt:

„Als dann aber die richtige Zeit herangekommen war, sandte Gott seinen Sohn…..“ (Galaterbrief 4,4)

Manche Menschen sind wirklich zu bewundern, besonders wenn man ihr Leben vom Ende her betrachtet. Dazu hier eine Geschichte, die in ihrem Kern auf wahren Begebenheiten beruht. Und dabei lernst du sogar noch ein wenig aus den Adventsgeschichten der Bibel. Diese Erzählung basiert auf dem Text des Lukasevangeliums, Kapitel 2, Vers 21 – 38: Dorfpastor erzählt: …. (Audio-Link)

Ostfriesensofas sind zu kurz!

Ostfriesensofas sind einfach genial, findet Dorfpastor. Zu zweit drauf sitzen, ein bisschen klönen oder Tee trinken. Und wenn man mal müde ist, klappt man die eine Lehne runter und kann sich etwas ausstrecken, obwohl es eigentlich zu kurz ist.

Eigentlich ist unser Leben vor Gott wie ein Ostfriesensofa – zum Klönen miteinander, zum Genießen, sich ausruhen. Aber es ist zu kurz: zu kurz, um an den Himmel zu gelangen, wo Gott wohnt. Es ist zu kurz, wenn es darum geht, so gut zu sein wie Gott. Für vieles im Leben empfinden wir uns schon anderen Menschen gegenüber zu kurz. Irgendwie kommen wir nicht vollends hier auf unsere Kosten. Selbst wer viel Schönes erlebt, für den ist das Leben hier oft zu kurz. Und schlimm ist es vor allem dann, wenn liebe Menschen nur kurz unsere Weggefährten im Leben waren. Zu kurz. Wir haben hier einfach keine Dauer-Aufenthaltsgenehmigung.

Dass das Ostfriesensofa eigentlich zu kurz ist, um darauf eine ganze Nacht zu verbringen, ist nicht weiter schlimm. Es ist halt nur für ein vorübergehendes Nickerchen gedacht. Aber so ist das auch mit unserem Leben hier.

Denke daran, wenn du das nächste Mal auf einem Ostfriesensofa sitzt: Unser Leben ist eigentlich zu kurz. Das findet auch Gott. Darum gab Gott uns mit Jesus eine Antwort, weil er tatsächlich den Menschen mit Gott verbinden kann, den Weg zu Gott, zum Himmel finden lassen kann, damit wir hoffentlich alle unsere vermissten Weggefährten treffen. Und dort wäre nichts mehr zu kurz, nur schön, sagt die Bibel, ewig schön. Denk‘ dran, wenn du das nächste Mal auf einem Ostfriesensofa sitzt – erinnert dich Dorfpastor.

Ein Beitrag von Dorfpastor für Radio Ostfriesland/Radio Nordseewelle, KW 42

Beichtstuhl oder Ostfriesensofa?

Beichtstuhl oder Ostfriesensofa? Wo würdest du lieber mit Gott im Gespräch sein, fragt Dorfpastor? Na klar, auf dem Ostfriesensofa. Beichtstuhl klingt nach schlechtem Gewissen. Und wer mag schon gerne sein schlechtes Gewissen aufwecken?

Früher hieß es immer, man müsse als Pastor den Leuten ins Gewissen reden. Heute findet Dorfpastor das gar nicht. Irgendwie – meine ich – bringt das auch gar nichts. Wer lässt sich schon von einem anderen Menschen was sagen?

Aber Jesus, der kam doch wegen der Sünde der Menschen. Wie hat der das eigentlich gemacht?

Da steht er mittags in der Hitze an einem Brunnen und beginnt mit einer Frau ein Gespräch über Durst nach Leben und Liebe – ausgerechnet mit einer Frau, die schon viele Beziehungen, wohl gescheiterte Beziehungen, hinter sich hatte.

Und was macht Jesus? Auf jeden Fall keine Vorwürfe! Vielmehr erzählt er: ich hätte da was gegen den Durst nach Liebe: Es ist Gottes Liebe, erfahrbare Liebe!

So macht Jesus das auch in dem Gespräch mit uns. Er sagt: Ich habe Liebe für dich, echte, tiefe Liebe. Bitte mich einfach. Ich habe was gegen den Durst.

Egal, ob wir auf einem Ostfriesensofa sitzen oder nachts wach im Bett liegen: rede mit Jesus, frag ihn. Jesus hat etwas gegen ungestillten Liebesdurst. Er ist ein Gott zum Plaudern auf dem Ostfriesensofa, mit einem Angebot, dass es nicht mehr nötig macht, nach etwas zu greifen, das einem später ein schlechtes Gewissen macht. So ist er – meint Dorfpastor.

Beitrag der KW 42 bei Radio Ostfriesland/Radio Nordseewelle

Was wir von Gottes Möbeln lernen können

Wo wohnt Gott? Diese Frage kann man schnell beantworten. Nicht in irdischen Häusern oder Kirchen, erklärte der Apostel Paulus. Aber wie wohnt Gott? Das ist eine ungleich schwierigere Frage. Wie ist Gottes „Haus“, Gottes himmlische „Wohnung“ ausgestattet? Vom Alten Testament her gesehen ist das keine Frage. Es waren die kostbarsten Hölzer und Erze, vergoldete Gegenstände, die besten Farben und teuersten Edelsteine. Gott knausert offensichtlich nicht – nirgends. Ein Apostel Paulus würde das mit einem umfassenden Kapitel über die Gnade aufzeigen. Keine Frage: Gott lässt es sich etwas kosten, wenn es um den Himmel geht. Ja, er lässt es sich sogar seinen einzigen Sohn kosten, damit Menschen durch Jesus in den Himmel finden.

Foto (c) R. Sturm, pixelio.de

Gott ist also verschwenderisch. Das zeigt auch die Schöpfung, in der es sicher viele Tiere oder Pflanzen gibt, für die wir bis heute keine großartige Bedeutung entdeckt haben. Überhaupt hat sich Dorfpastor, der Nichtraucher ist, schon lange gefragt, wozu denn überhaupt eine Tabakpflanze nützlich sei.

Wie auf Erden so im Himmel?

Ob wir eine Antwort darauf finden oder nicht: auf jeden Fall ist Gott sehr verschwenderisch und luxuriös. Ein Armenviertel gibt es ohnehin nicht im Himmel und selbst Mutter Theresa wird nicht in einer kleinen Hütte im Himmel leben – meint Dorfpastor. Und wenn schon die Gassen im himmlischen Jerusalem gemäß dem letzten Buch der Bibel mit Gold gepflastert sind und die Stadtmauer mit Edelsteinen gebaut ist, dann bleibt uns Erdenbürger fast die Spucke weg. Ja, dekadent wäre das – würde man aus unserer irdischen Sicht sagen. Himmel und Erde sind eben doch zweierlei. Und natürlich konnte man im letzten Buch der Bibel den Himmel nur in damals bekannten Bildern schildern.

Foto (c): privat

Wir haben zwar nun die Frage nach dem Hausbau geklärt, bleibt „nur“ noch die Frage nach dem, wie es innen drin aussieht. Auch das mag sich sicherlich nicht weniger luxuriös annehmen – ähnlich kostbar wie die Innenausstattung des Tempels gestaltet war.

Und wenn wir fragen, wie denn nun die Möbel in Gottes Haus und den vielen anderen himmlischen Häusern aussehen, dann können wir vielleicht bildlich etwas über Farben und Kostbarkeiten sagen, über edle Hölzer, die ggf. noch mit Gold überzogen sind. Aber ob es ein Hochschrank oder ein Sideboard ist, worin Gott seine „Unterlagen“ und „Akten“ aufbewahrt, bzw. das so genannte „Buch des Lebens“, das lässt sich schwer sagen, ja vielleicht sogar bestreiten. Eines ist nämlich sehr klar: er hat es nicht in irgendeinem Fach verstaut, denn: Gott hat keine Schubladen.

Leben ohne Schubladen?

Was wir Menschen gerne versuchen zu unterscheiden und bewerten, ob diese oder jene Kirche besser sei, ob dieser oder jene Christ mehr Glauben habe, umgeht Gott konsequent. Er hat zwar eine Meinung, aber in Schubladen hat er weder die Konfessionen noch die Menschen eingeteilt. Gott ist zwar ein Gott der Ordnung, aber Schubladen hat er nicht.

Luxuriös, verschwenderisch, keine Schubladen – irgendwie passt das alles nicht zu unserem menschlichen Stil. Wer hätte das gedacht: Gott ist offensichtlich doch so ganz anders als wir. Ob wir deshalb auch viel größer und besser und schöner von Gott denken sollten? Schön wär’s, wenn wir es könnten. Aber versuchen können wir es ja mal, einfach mal staunen über Gott, ihn loben für seine Genialität und Herrlichkeit. Vielleicht tut sich dann bei uns in Hirn und Herz eine neue Tür, eine neue Erkenntnis auf, denn Gott sagt (Psalm 50,23):

„Wer Dank opfert, der preiset mich. Und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.“

Schon probiert? Fragt Dorfpastor. Oder scheitert es daran, dass du dich nach gesellschaftlicher Tradition nicht von den an und ins (!) Herz gewachsenen alten, gewohnten „Möbelstücken“ mit den vielen Fächern und Schubladen trennen kannst? Für eine Horizonterweiterung oder gar aufrichtigeres Leben würde es sich jedoch lohnen.

Foto (c) Barnickel Polstermöbel, Vlotho/Exter

Hätte Dorfpastor ein Ostfriesensofa, was er sich schon lange für sein Gesprächszimmer wünscht, würde er sich äußerst schwer tun, davon zu trennen. Zum Glück hat es ja keine Schubladen. Vielleicht würde Gott dann ja selbst darauf Platz nehmen, weil er ja gerne als unsichtbarer Dritter bei Gesprächen dabei ist.

Zur Seite der Evang.-Freikirchl. Gemeinde Westoverledingen

Drive-in-Church? Na klar!

Corona machte es möglich: Kirchen feierten Gottesdienst als Drive-in Church, Gottesdienst à la Autokino. Gebet und Segen Gottes gehen auch durch eine Autoscheibe. Nicht nur hinter Glas und Blech, selbst unter der Erde könnte man Gott begegnen, sagte schon die Bibel (Psalm 139). Und Corona lehrt, dass man auch online Gottesdienste „besuchen“ kann, und wenn es sein muss beim Frühstück am Sonntagmorgen, notfalls sogar im Schlafanzug. Und wenn meine Gemeinde in diesen Tagen die Großtaufe Open Air am Badesee feiert, ist selbst die nasse Kleidung kein Hindernis. Nicht Äußerlichkeiten, sondern das Innere ist entscheidend, nicht der Sender oder der Ort, sondern der Empfänger, sagte Jesus. „Verstopfte“ Ohren, „geschlossene“ Augen und verschlossene Herzen, das hatte Jesus unter den Menschen seiner Zeit bemängelt, bedingt durch Sorgen oder falsche Prioritäten und Lebensplanung.

Foto (c) Thomas M. Müller, pixelio.de

Gewiss, Nahrung kann man im Drive-in-Stil zu sich nehmen – egal wo und wann und wie, auch die geistliche Nahrung, die Berührung von Gott. Doch sie will empfangen werden. Gott selbst will empfangen werden, ja, sogar wohnen will er in uns. Und das verändert nicht nur unsere Ansicht von Gottesdienst als Lebensstil, das kehrt die Bedeutung von Drive-in-Church komplett um. Dann ist unser Leben, dann sind wir selbst eine Drive-in-Church.

Foto (c) wileydoc/pixabay

Schon manche christliche Gemeinde hat ein Kino oder ehemalige Fabrik für Gottesdienste umfunktioniert und viel Segen darin erfahren. Und was bei Menschen mit toten Gebäuden geht, das geht bei Gott mit unserem Leben. Und weil Jesus gerade auch benachteiligten, kranken und verzweifelten Menschen neue Hoffnung geben kann, dann ist das Angebot Gottes, eine Art Drive-in-Church zu werden, eine tolle Möglichkeit, viel Gutes und Segen von Gott zu erfahren. Drive-in-Church? Ja, bitte! Ohne das „geht“ Glaube überhaupt nicht –  sagt das Neue Testament mit anderen Worten. Was spricht also dagegen? Unsere Vorstellung? Das wäre ein bedauerlicher Irrtum.

Zurück zu www.efg-wol.de

Was “black lives”, Corona und Lukas 15 miteinander verbindet

Eigentlich hat Dorfpastor ja schon etwas zum Thema Corona und ‚Maske tragen‘ geschrieben. Aber die Aussage dazu im Lukasevangelium, Kapitel 15, ist so eindeutig, dass es nicht nur ein gutes Argument dafür ist, sondern auch zugleich an Wichtiges erinnert:

Ja, zugegeben, es ist total komisch zu denken, dass vielleicht niemand der 100 Personen in dem Zug oder Flugzeug das covid-19-Virus in sich trägt, aber doch alle eine Maske tragen. Aber man weiß es ja nicht. Und haben wir Christen nicht gelernt, dass ein großer Aufwand und Einsatz lohnt, wenn man das Leben nur eines einzigen anderen Menschen retten kann? Und ist nicht genau dies die Botschaft von Lukas 15, wo Jesus verdeutlicht, dass der Hirte deshalb so gut ist, weil er 99 „vernachlässigt“, aber das eine, was im Begriff ist, verloren zu gehen, sucht und nach Hause bringt?!

Das aber scheint bzgl. der Bemühung, Menschen das Evangelium zu vermitteln, in dem so genannten christlichen Europa und den Gebieten, in denen noch die Kirche im Dorf steht, kaum nötig: los zu gehen, anderen das Evangelium so mitzuteilen, dass sie Gottes Liebe persönlich in Anspruch nehmen. Gehören sie nicht alle irgendwo zu einer Kirche? Ist es nicht ähnlich wie mit dem Virus? Sind die meisten Menschen nicht sowieso von dem verderbenden Corona-Virus frei und deshalb der Mundschutz übertrieben?

Wenn Tausende von Masken tragende Menschen das Leben nur eines einzigen damit retten, so zeigt es: Das Leben des Einzelnen ist überaus wichtig. Und wenn sich Tausende auf den Einzelnen einstellen, wie viel mehr müsste es dann für das Verhältnis bei 99 zu 1 gelten, womit Jesus das Anliegen, die Verbreitung des Evangeliums zugunsten der Außenstehenden zu priorisieren, ausdrückt.

Foto (c) D. Hillmer, priv.

Wenn du bereit bist, eine Maske um anderer willen zu tragen, warum dann nicht auch die eigene Glaubens- und Alltagspraxis hier oder da einfach um anderer willen umstellen, statt sein eigenes Glaubens- und Gemeindeleben im Rahmen der „99“ weiterhin so zu pflegen, obwohl es praktisch unmöglich ist, dass bei gewohnter Praxis das Verlorene sich in den „heimatlichen, rettenden Stall verirrt“ ?

Egal wie man über die Hoffnung und Zukunft eines anderen Menschen denkt, ob er sich auf sakrale kirchliche Amtshandlung verlässt oder sich hinter der allgemeinen christlichen Ungewissheit verschanzt – wir wissen es nicht. Wir wissen es genauso wenig wie die mögliche Tatsache, dass andere um uns herum ggf. das für manche tödliche Virus in sich tragen. Wo wir nicht bereit sind wie Jesus, die Lebenspraxis um des anderen willen umzustellen, muss man sich bereits die Frage der Nächstenliebe gefallen lassen. die Maske trägt man ja auch um des anderen willen. Und der zählt genauso wie wir – wie Menschen mit dunkler oder heller Hautfarbe.

Der Slogan „black lives matter“ ist gut gemeint, aber verkürzt. Bei Gott gilt: „every life matters“, jedes Leben zählt. Deutlicher könnte es Lukas 15 und das Gleichnis vom verlorenen Schaf kaum sagen.

Ob es klug wäre, ein Schild vor dem Bauch zu tragen mit der Frage, ob unser Nächster von Jesus schon gefunden wurde, kann zu Recht bezweifelt werden, aber ob es Nächstenliebe ist, wenn wir uns weigern, eine Maske zu tragen, mindestens ebenso. Doch keineswegs bezweifeln können wir die Wahrheit Jesu, der uns mit seinem Gleichnis vom verlorenen Schaf vermitteln wollte: every life matters.

Aushalten? Warum uns die Bibel manches verschweigt

Eigentlich würde der Titel komplett lauten: Vom Aushalten, Sterben auf Verlangen, warum uns die Bibel manches verschweigt und warum der Kompromiss kein Kompromiss ist.

In unseren Bibeln fehlt viel, sehr viel.
Israel-Museum, Jerusalem, Foto (c) privat

Hätte man mir in den ersten Jahren nach meiner Glaubensentscheidung für Jesus gesagt, dass in der Bibel etwas fehlt, dass man dort nicht alle Antworten findet, die es im Leben zu finden gilt, dann hätte mich das vermutlich eher geärgert als erfreut. Heute beruhigt es mich. Warum?

Doch zuerst einmal möchte Dorfpastor klarstellen: Es gibt viel mehr Antworten auf unsere Fragen – an die Bibel, an das Leben, an Gott – als wir es vermutlich wissen. Viele, die behaupten, dass die Bibel komisch oder fehlerhaft oder lückenhaft sei, sind in der Regel weniger die wirklichen Bibelkenner als die, die sich oberflächlich mit ihr befasst haben. Lange Zeit schienen die Recht zu haben, die meinten, dass es die Eroberung Jerichos nie gegeben habe. Ja nicht mal der „große“ König David wurde in außerbiblischen Quellen belegt, bis….. Aber die Zweifler an aktuellen archäologischen Hinweisen eines israelitischen König, der unweigerlich auf David bezogen sein muss, verstummen nicht – vermutlich nie. Und dann sind da nicht nur die Fragen der vermeintlichen Widersprüche unter gleichen Berichten in den Evangelien oder die Freiheit neutestamentlicher Schreiber im Zitieren alttestamentlicher Worte, da sind auch ganz andere, z.B. ethische Fragen, deren Antworten die Bibel ganz sicher(?) schuldig bleibt. Ob allerdings die Gesetzgeber vom neuen Gesetz des selbstbestimmten Sterbens mit der ethischen Fragestellung auch an die Bibel herangetreten sind? Dorfpastor glaubt: eher nicht. Schließlich hätte man dem König Saul und seiner Bitte zu sterben einiges abgewinnen können. Er wollte nicht „unehrenhaft“ als verletzter Kämpfer den Feinden zur Tötung in die Hände fallen, sondern lieber durch seinen Waffenträger sterben. (1. Samuel 31,4) Den zog er dann auch noch gleich mit in den Tod, in den Suizid, wie es Saul selbst verübte, weil sein Waffenträger den Auftrag nicht über‘s Herz brachte.

Dorfpastor, der zwar heute nicht rigoros den Dienst mit der Waffe verweigern würde, hätte aber sicher in jener Situation auch nicht gewusst, was richtiges Handeln wäre. Aber eines empfindet man aus der Sicht eines fortgeschrittenen Lebens: wir müssen lernen, Spannungen auszuhalten, statt zu glauben, sofort und für alles Antworten (in der Bibel) zu finden. Das gilt nicht nur in ethischen Fragen, auch in Glaubensfragen, wo wir spüren, dass die unterschiedlichen Interpretationen der Bibel zwar im eigenen Hirn, aber nicht in der Harmonie  mit Andersglaubenden aufgelöst werden können. „Nur meine Meinung zählt“, kann nicht zum Maßstab werden.

Foto (c) Peter Hebgen/pixelio.de

Dass das Aushalten von Unterschieden und Spannung gerade für Leiter gilt, darf hier nicht verschwiegen werden. Es ist eine der wichtigen Forderungen an Älteste, an Leiter einer Gemeinde (Titus 1,9).

Spannungen begrüßen – Freiheit akzeptieren

Spannungen aushalten, das können die einen besser als andere, der Ambitionierte weniger als der Gleichgültige, der Ordnungsfanatiker weniger als der Besinnliche.

Weniger aushalten als vielmehr begrüßen, lernt man, wenn man die Vielschichtigkeit des Lebens akzeptiert. Gerade deshalb ist vieles in der Bibel offen gelassen, angefangen bei den Kulturen der Völker dieser Welt. Wenn auch zweifellos für sie alle das Evangelium gilt, dann gilt doch nicht für alle derselbe Stil. Wenn für alle Menschen die Liebe Gottes gilt, dann hört sie sicher nicht auf, wenn einer viel, ein anderer wenig erkennt. Nur eine Frage ergibt sich da immer wieder für Dorfpastor: Wie hält Gott das eigentlich aus, wenn er sieht, wie mancher ihn leugnet, ihm den Rücken zukehrt, bewusst sündigt und einfach keine Lust auf Glaube und Kirche hat.

Foto (c) Harald Schottner/pixelio.de

Gewiss, die Enge von Gesetzlichkeit in Kirchen hat manchen vergrault. Vieles in an der Bibel orientierten christlichen Gemeinden war gut gemeint, aber schlecht gemacht. Aber statt Weite suchte man Klarheit, Sicherheit und ein Schema, nach dem sich jeder richten könne – natürlich nur wie sie selbst es für richtig halten. Die Weite und das Schweigen der Bibel war oft schwerlich zu ertragen. Doch die Bibel verschweigt uns manches, damit es uns vom Reichtum Gottes nicht etwas nimmt. Denn:

….wo der Geist des Herrn ist, ist nicht Beliebigkeit, jedoch Freiheit. ( nach 2. Korinther 3, 17)

Ja, es fehlt vieles in der Bibel: weil wir zu vielem Freiheiten haben, in vielem lernen müssen, Spannungen auszuhalten und unser schwaches und enges Gewissen zu dem zu führen, was hilfreich ist, wenn wir mit immer mehr Menschen Kontakt haben möchten, anstatt uns wie ein Einsiedler in die Einöde einer uns homogen erscheinenden eigenen Gemeinde zurückzuziehen.

Foto (c) M. Fischer

Ein gottgewollter Kompromiss ist keine Notlösung

Sicher hätte es manche Neugründung einer Konfession verhindert, wenn wir mehr die Freiheit und das Aushalten von Spannungen betonen, als die vermeintliche Richtigkeit. Einerseits ist diese ja immer von unserem Erkenntnisstand abhängig. Und der kann sich manchmal massiv ändern. Andererseits erweist sich manche Richtigkeit später als falsch, sodass unser vom Heiligen Geist bewegtes Herz aus Liebe und Zuversicht in manchen Umständen sicher der bessere Ratgeber ist.

Eine Zeit lang wurden so dogmatische und seelsorgliche Argumentationen gegeneinander ausgespielt oder stehen gelassen. Dass aber auch das spannungsvolle Miteinander eine Lösung sein kann, wird dabei übersehen. Die Zufriedenheit geht dabei verloren. Aber zeugt es nicht gerade von einem großen Herzen, wenn man die Spannung bewusst bejaht? Zeugt es nicht von einer großen Liebe, mit der auch Gott uns aushält?

Aushalten – vielleicht ist dies auch gerade jetzt in der Corona-Zeit eine Antwort. Keine Notlösung, sondern ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu größerer Erkenntnis, gewiss aber zu größerer Liebe und Reife und Vertrauen, dass Gott und nicht ein Virus die Corona, die Krone, dieser Welt ist.

Und sagte nicht auch schon der Apostel Johannes (1. Johannesbrief 3, 20), dass selbst dann, wenn uns unser Herz verdammt, Gott sogar noch größer ist, wir also auch ganz persönlich trotzdem diese Spannung aushalten sollen und uns gerade damit den Frieden Gottes zusprechen dürfen?! Aushalten – im Frieden! Das ist so widersprüchlich wie der Status eines Christen: vor Gott Gerechter und Sünder zugleich – ein Kernsatz der Reformation, den glücklicherweise die meisten Christen für sich übernommen haben.

Foto (c) angieconscious/pixelio.de

Und damit – so meint Dorfpastor – ist die Spannung, die wir aushalten sollen, schon nur noch halb so schwierig, ja geradezu beruhigend. Mit dieser Lücke des Wissens und dem Schweigen in der Bibel können wir sagen, dass der Kompromiss keine Notlösung ist, sondern eine Lösung, ggf. auch langfristig, bis….

Bis zum Anbruch des ganzen Himmelreichs ist selbst unser Leben hier ja nur ein vorübergehendes. Und bis dahin heißt es: aushalten, c’est la vie, so ist das Leben! Und manchmal wird es für uns genau das Richtige sein.

Zurück zur Seite der Evang.-Freik. Gemeinde Westoverledingen

Mundschutz? Was Jesus meint:

Foto (c) Rike/pixelio.de 

Die Zeiten werden immer merkwürdiger. Jetzt müssen wir sogar noch mit Mundschutz einkaufen gehen. Nicht genug, dass wir social distancing praktizieren und überall auf Abstand gehen müssen und selbst dann, wenn wir nur eine Tube Zahnpasta brauchen, einen großen Einkaufswagen vor uns her schieben müssen.
Verrückt ist in dieser Zeit auch, dass man sich ausgerechnet in diesen schweren Zeiten wegen maskiertem Mund das Lächeln sparen kann – erst recht gilt dies für das verjüngte Botox-Gesicht. Wo man null Altersfalten erkennt, wird es jetzt auch schwer, Lachfalten zu sehen. Doch das ist mal wieder einer der Momente, wo es klar von Vorteil ist, zu seinem Alter zu stehen.

Warum Jesus für einen Mundschutz wäre? Nun, ein Mundschutz schützt andere, wenn man selbst spricht oder sonstwie „Äußerungen“ aus Mund oder Nase von sich gibt. Bezüglich Äußerungen, insbesondere verbaler Art, hatte Jesus schon immer eine klare „hygienische“ Meinung. Schließlich sagte er, dass das, was aus dem Mund rauskommt, verunreinigt. Das hat eine Zeit lang Dorfpastor ins Nachdenken gebracht, weil er als Berufsredner ja vieles von sich geben muss. Aber je länger je mehr er darüber nachdenkt, desto mehr musste er auch an die verbalen Reaktionen auf seine Berufsreden denken. Nicht alle sehen zuerst den Sinn, sondern zuerst die Ecke, an der sie sich stoßen – ob zu recht oder auch nicht. Immerhin hat Jesus gesagt, dass jeder, nicht nur Dorfpastor, von jedem unnützen Wort einmal Rechenschaft ablegen muss. Ja, das Thema Mundschutz ist ein wirklich herausforderndes Thema, denn kritisieren will gelernt sein. Kritisieren heißt zuerst einmal unterscheiden und dann entscheiden. Und die Frage von der Art der Äußerung ist dann noch eine ganz andere. Auf jeden Fall könnte ein verbaler Mundschutz, den man sich selbst gibt, das eigene Herz und das Herz anderer schützen.

Eigentlich könnte hier Dorfpastor leicht den Vorteil vom „Schweigen der (Ehe-) Männer“ anbringen. Aber das führt hier zu weit, und zu unausgewogen wäre es wohl auch. Doch klar ist eins: Jesus ist gegen jede Art von Verunreinigungen, insbesondere bzgl. des Redens, denn was aus dem Mund herauskommt, ist das, was nicht nur andere, sondern auch sich selbst beschmutzt (Matthäusevangelium 15,18).
Und wer es noch genauer wissen will, ob Jesus für oder gegen materiellen Mundschutz sei: Ja, er ist dafür, schon aus Liebe zum Nächsten – und darum geht es ja hier bei dem Gesetz, einen Mundschutz beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen. Jesus hat Rücksicht genommen, so sehr, dass er sich sogar mit seinem Leben für alle anderen eingesetzt hat. Mehr Demut und Rücksicht geht nicht. Jesus würde einen Mundschutz tragen.

Ob unter Menschen mit Mundschutz oder ohne zu Hause: Dorfpastor wünscht Dir einen behüteten und von Gott geführten Weg.

Zur Homepage der EFG Westoverledingen

Corona-Verschwörung, Nomen est…. & „made in Germany“

Verschwörungstheorien, abstruse Meinungen, Weltuntergang – als was muss man Corona mit Blick hinter die Kulissen eigentlich deuten? Steckt wirklich dahinter ein Plan, womit jemand die Welt beherrschen möchte, eine Verschwörungstheorie, oder haben wir langsam angefangen, den Dichtern moderner Science Fiction-Märchen mehr zu glauben als wir es wahrhaben wollen? Und wäre das nicht eine ideale Gelegenheit, […]