Corona-Verschwörung, Nomen est…. & „made in Germany“

Verschwörungstheorien, abstruse Meinungen, Weltuntergang – als was muss man Corona mit Blick hinter die Kulissen eigentlich deuten? Steckt wirklich dahinter ein Plan, womit jemand die Welt beherrschen möchte, eine Verschwörungstheorie, oder haben wir langsam angefangen, den Dichtern moderner Science Fiction-Märchen mehr zu glauben als wir es wahrhaben wollen? Und wäre das nicht eine ideale Gelegenheit, auch mal den Außerirdischen eine Plattform zu bieten und den Glauben an ihre, uns überlegene Intelligenz zu fördern?

Foto (c) Gabriela Neumeier  / pixelio.de

Lieber nicht – meint Dorfpastor, auch wenn es interessant ist festzustellen, dass dieser Virus ausgerechnet Corona heißt.

Corona ist lateinisch und heißt unter anderem Krone. Das könnte gleichbedeutend als Herrschaft betrachtet werden. Wie sonderbar! Man könnte fast sagen: Nomen est omen, schon wieder etwas Lateinisches, das heißt: der Name ist die Bedeutung, der Name sagt, worum es geht.
Wer oder was auch immer hinter dieser Corona, hinter der Herrschaft, interpretiert werden mag, es hat Dorfpastor, der die Erklärung einer Verschwörungstheorie für abstrus hält, neulich schon stutzig gemacht als er einen Bibelvers aus dem Propheten Jeremia (16,21) las, wo Gott den Menschen ihre Illusion nahm, dass sie die Herrscher dieser Welt seien. Dabei zeigt uns Naturkatastrophen, Klimawandel und anderes ja nur zu deutlich, wie sehr gerade der Mensch nicht Herrscher dieser Welt.

Da ist es eigentlich gut, dass Gott selbst unser guter Herrscher sein will, auch wenn er Krankheit und andere Not zulässt. Sie hält uns demütig und könnte wieder veranlassen, nach Gott zu fragen. Denn wenn ein Gott der Liebe nicht diese Welt beherrscht, was dann? Nicht auszumalen, dass das Böse eines Tages uns alle zerstören und besiegen würde.

Ob es vielleicht genau umgekehrt wird, denn Corona, die Krone und Herrschaft, gehört eigentlich niemand anders als Gott, auch wenn es aktuell das Leiden zu sein scheint. Aber Gott lässt sich seine Herrschaft nicht aus der Hand nehmen, auch wenn es zeitweise so aussieht. Zudem: er kann alles wandeln – auch das Böse dieser Welt überwinden und dem Namen Corona zu dem verhelfen, wofür er eigentlich im guten Sinn stehen sollte. Wir dürfen auf den Moment warten, an dem Gott dies offenbar macht und er den Begriff für seine gute Herrschaft in Anspruch nehmen wird.

Von den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs wurde „Made in Germany“ einst den Deutschen vorgegeben worden, dies auf ihre Waren zu schreiben, die sie nach England und anderswohin exportierten. Es sollte wie eine Warnung wirken. Komischerweise waren die deutschen Waren aber langfristig so gut, dass sich diese Bezeichnung von einer negativen zu einer positiven wandelte. Es wurde – wie den heutigen Generationen bekannt – eher eine Aussage für gute Qualität.

Vorerst aber ist die Herrschaft Gottes eine Frage nach unserer eigenen Entscheidung. Es beginnt bei jedem selbst, denn Gott stülpt nicht als Diktator seine Herrschaft mit Gewalt über, auch wenn er uns als guter Herrscher damit zu unserem Glück zwingen könnte. Aber so ist eben Gott, denn Gott ist Liebe, die eine Gegenliebe nur aus freien Stücken erfahren kann. Und diese Liebe lässt dem anderen Freiheit – ob in der Beziehung zu Gott oder unter Menschen. Denn einer achtet den anderen dort höher als sich selbst.

In Sachen Hygiene gibt uns Corona nebst persönlichen Verhaltensregeln noch eine Aufgabe für unsere Seele mit auf den Weg. Aber ist respektvoller Umgang, der andere und sich selbst schützen will, denn für uns zum Nachteil? Sicher werden wir mit und nach Corona angefangen haben umzudenken und so werden wir alle gestärkt und weiser aus der Corona-Zeit hervorgehen. Trotzdem empfiehlt Dorfpastor, zurzeit die Babys lieber nicht „Corona“ zu nennen, auch wenn es generell ein weiblicher Vorname sein kann. Auch eine gewisse Brauerei findet die Bezeichnung für ihre Biersorte nicht mehr passend, dabei kommt die Bezeichnung lediglich von der kranz-, bzw. kronenförmigen Art des Virus. Aber vielleicht gibt es ja bald keine Bierflaschen mehr, denn die meisten von ihnen haben einen Kron(en)korken als Verschluss – meint Dorfpastor zwinkernd.

Das Bibelwort des Propheten Jeremia übrigens, wo deutlich wird, dass Gott die Menschen in ihre Schranken weist, weil sie vergessen haben, wer eigentlich am längeren Hebel dieser Weltgeschichte sitzt, findet sich übrigens im Alten Testament, im gleichnamigen Buch Kapitel 16, 21. Der gläubige Mensch weiß, dass Gott sich hier nicht rächt, sondern uns Menschen ein Wecksignal gibt. Mit dem Link zum bibleserver sollte es mit dem direkten Sprung zur Bibelstelle klappen: bibleserver

Zur Homepage der Evang.-Freikirchl. Gemeinde Westoverledingen

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