Jesus und der Lockdown

40 Tage Lockdown – sogar für den eigenen Magen – machte Jesus, wie eine selbst verordnete Quarantäne in der Wüste, wo er 40 Tage lang fastete. Ein anderes Mal stand Jesus mittags an einem Brunnen als eigentlich der Getränkeladen Lockdown hatte, also geschlossen war. Nur eine Frau ging ganz irregulär zum Brunnen und versorgte Jesus mit nötigem Wasser. Und so fand Jesus seinen Weg. Selbst als man Jesus verschlossene Türen in einem Samariterdorf bot, war dieser Lockdwon kein Hindernis für den Weg der Liebe Jesu und seiner Berufung. Wenn Gott mit Menschen etwas vorhat – und das hat er mit jedem – dann gibt es zwar Hindernisse, aber keine Sackgassen. Das gilt erst recht für den Weg von Jesus in diese(r) Welt. Das gilt für Weihnachten:

Wenn Gott in Jesus in diese Welt kommt, ist Gott unstoppable.

Foto (c) Michael Belk, Journey with the Messiah

Herodes konnte damals das Leben Jesu als Neugeborener nicht töten und Maria und Josef wollten sich ihrem Auftrag auch nicht verweigern. Als Eltern konnten sie nicht verhindern, dass Jesus als 12jähriger im Tempel die Schriftgelehrten belehrte und die Erwachsenen konnten nicht verhindern, dass er die Kinder segnete, die zu ihm kommen wollten.

Nach 3 Tagen Lockdown war die Pandemie der menschlichen Sünde als Problem bei Jesus gelöst. Auch das Ordnungsamt, das gerne den Lockdown Jesu an seinem Grab zu einem Shutdown für immer und ewig gemacht hätte, konnte das nicht blockieen.

Foto (c) M. Fischer

Und wenn es nötig war, schuf Jesus selbst einen Lockdown, zum Beispiel für profitgierige Einzelhändler, als er gewaltsam die Verkaufstresen der Händler im Tempelvorhof rauswarf. Ihr Geschäftsgebaren war ein Lockdown für das Gebet der weitgereisten Gläubigen.

Gewiss, es gibt Barrieren auf dem Weg zu Gott, fremde und selbst produzierte – in Wort, Tat, in Kopf oder Herz. Aber Jesus reißt alle Barrikaden oder Sitten nieder, wenn es gilt, dass Menschen ihn finden sollen. Ob wir vielleicht die Advents-Botschaft von Johannes dem Täufer, „bereitet dem Herrn den Weg“, auch ein wenig falsch verstehen, weil es ja Jesus selbst ist, der auch für einen Zugang zu ihm und zum Vater im Himmel sorgt?

So kann auch Weihnachten nicht ausfallen, zumindest nicht für den, der es – pardon: ihn – feiern will. Weihnachten ist ja Geburtstag Jesu.

Vergiss das nicht, meint Dorfpastor.

Ermutigendes für ein bescheidenes Weihnachten findest du auch im öffentlichen Weihnachtsbrief, den du dir kostenlos bei Dorfpastors Gemeinde-Homepage runterladen kannst: HIER.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s