Vom Glück der Geduld

Foto (c) pixabay.com

Auf einer Safari in Afrika sucht Jack die Big Five der afrikan. Tierwelt. „Safari des Lebens“ nennt John Strelecky seinen Titel dieser Geschichte über Fragen zu Glück und Zufriedenheit des Lebens.

Wir sind es gewohnt, unser Leben zu planen, in die Hand zu  nehmen, es so verlaufen zu lassen, dass sich unsere Ziele erfüllen.  Erst dann – so glauben wir – finden wir das Glück unseres Lebens. Doch wenn wir es gar nicht in der Hand haben? Wenn uns Umstände bedrängen, geduldig abzuwarten bis Gott die Führung unseres Lebens geändert hat?

„Wir wissen, schrieb der Apostel Paulus in der Bibel, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken. Sie sind ja berufen nach  Gottes gutem Plan.“

Manchmal müssen wir umdenken, wenn wir auf der Suche nach dem Glück unseres Lebens sind. Umdenken – das ist der Grundgedanke von Buße im biblischen Sinn. Vielleicht gilt es da, Abstand von etwas zu nehmen, weil wir utopisch nach Sternen greifen.  Vielleicht gilt es, zu akzeptieren, was wir derzeit nicht wollen, sich aber langfristig zum Vorteil verändert. Und wenn Gott das alles weiß und es in seinen guten Plan für unser Leben mit einbezieht? Sich ihm anzuvertrauen, sollte darum kein letzter Versuch am Ende unseres Lebens sein, sondern der erste, wenn wir über das Glück unseres Lebens nachdenken. Findest du nicht auch? – fragt Dorfpastor. 

(Kurzer Impuls. Ausstrahlung aus KW 20-2021 bei Radio Ostfriesland und Radio Nordseewelle)

Vom Glück des Augenblicks

Foto (c) pixabay.com

Die Big Five afrikan. Tierwelt aus nächster Nähe persönlich zu erleben, das schien für Jack das Lebensglück zu sein – schreibt J. Strelecky, amerikanischer Bestsellerautor in „Safari des Lebens“. Doch wenn man seine Ziele im Leben nicht erreichen kann, hat man dann kein Glück des Lebens?

Da begibt er sich auf die Reise, auf Safari in Afrika, um die Big Five der afrikanischen Tierwelt zu entdecken. Aber die lebenserfahrene Safariführerin hilft ihm, vor allem über fünf große Lebensfragen nachzudenken. Es geht um Jack, die Hauptfigur der Erzählung vom amerikanischen Bestseller-Autor John Strelecky und seine Geschichte „Safari des Lebens“. Teile daraus haben Mitarbeiter in unserer freikirchlichen Gemeinde nachgespielt. „Das Glück des Augenblicks“ nannten wir einen Teil.

Foto (c) Susanne Beeck  / pixelio.de 

Die Bibel sagt: was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber dabei seine Seele verliert.

Seele – das ist in der Bibel oft gleichbedeutend mit Leben. Man muss Gott treffen, ihm begegnen, um zu erfahren, was Leben ist. Man braucht den Moment der Begegnung mit ihm, den Augenblick, den man nicht übergeht.

Nur ca. 90 Sekunden dauern diese besinnlichen Gedanken, ein Anstoß, sich dem eigenen Leben und sich Gott zu stellen. Ob oder ob nicht – ich kann es nachvollziehen, dass Gott oft davon spricht, HEUTE auf seinen Anstoß zu hören, vielleicht gerade jetzt auf etwas zu achten, was als wichtiger Augenblick zählt. Schließlich will er unser Glück des Lebens.

Ob du das auch so sehen kannst, fragt Dorfpastor.

(Impuls, Ausstrahlung bei Radio Ostfriesland und Radio Nordseewelle, KW 20-2021)

Wenn Jesus Journalist wäre

Foto (c) P. Bork, pixelio.de

Da war er passiert, ein Unfall. Vorbeifahrende Personen zücken verbotener Weise mal wieder ihr Handy. Die Lust auf schlimme Nachrichten steckt nicht nur in Reportern und Journalisten.

Wäre Jesus doch Journalist geworden, dann hätten wir eine Version von guter, richtiger Präsentation der Umstände. Als z.B. eine Frau im Ehebruch ertappt wurde, überführte er die Gaffer und Ankläger und verhalf der Frau zu einem guten Abgang. Wäre Jesus doch Journalist geworden, hätte er doch einmal gezeigt wie man mit Menschen, die ins Fettnäpfchen treten, umgeht.

Wie verrückt ist eigentlich unsere Gesellschaft? Wie unlogisch ist da unser Denken. Wieso zieht unsere Neugierde uns zu dem was nicht mal unsere Psyche aufbaut – im Gegenteil.

Wir brauchen nicht erst nach zerbrochenen Existenzen Ausschau zu halten, um Beispiele einer kaputten Welt zu benennen. Die kaputte Welt steckt offensichtlich schon mitten in unserem Herzen.

Zum Glück hat es später der Apostel Johannes ganz klar und deutlich sinngemäß so formuliert: Wenn wir behaupten völlig in Ordnung zu sein, betrügen wir uns selbst und finden keinen Draht zu Gott. Wenn wir aber unsere dunkle Seite eingestehen und sie Jesus sagen, erleben wir Vergebung, und wir erfahren Gott. Und genau das will Gott. Ob wir das auch wollen?

(Ein Impuls, Ausstrahlung bei Radio Ostfriesland und Radio Nordseewelle in KW 20-2021)