Wenn Jesus Journalist wäre

Foto (c) P. Bork, pixelio.de

Da war er passiert, ein Unfall. Vorbeifahrende Personen zücken verbotener Weise mal wieder ihr Handy. Die Lust auf schlimme Nachrichten steckt nicht nur in Reportern und Journalisten.

Wäre Jesus doch Journalist geworden, dann hätten wir eine Version von guter, richtiger Präsentation der Umstände. Als z.B. eine Frau im Ehebruch ertappt wurde, überführte er die Gaffer und Ankläger und verhalf der Frau zu einem guten Abgang. Wäre Jesus doch Journalist geworden, hätte er doch einmal gezeigt wie man mit Menschen, die ins Fettnäpfchen treten, umgeht.

Wie verrückt ist eigentlich unsere Gesellschaft? Wie unlogisch ist da unser Denken. Wieso zieht unsere Neugierde uns zu dem was nicht mal unsere Psyche aufbaut – im Gegenteil.

Wir brauchen nicht erst nach zerbrochenen Existenzen Ausschau zu halten, um Beispiele einer kaputten Welt zu benennen. Die kaputte Welt steckt offensichtlich schon mitten in unserem Herzen.

Zum Glück hat es später der Apostel Johannes ganz klar und deutlich sinngemäß so formuliert: Wenn wir behaupten völlig in Ordnung zu sein, betrügen wir uns selbst und finden keinen Draht zu Gott. Wenn wir aber unsere dunkle Seite eingestehen und sie Jesus sagen, erleben wir Vergebung, und wir erfahren Gott. Und genau das will Gott. Ob wir das auch wollen?

(Ein Impuls, Ausstrahlung bei Radio Ostfriesland und Radio Nordseewelle in KW 20-2021)

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