Von J.B., J.C. und den fleißigen Postboten

Foto (c) Suzi, pixelio.de

Stromausfall? Das wäre der Supergau in der Coronazeit. Dann geht ja nicht mal mehr die Kaffeemaschine von Dorfpastor. Dass dann der Elektrorasenmäher ausfällt, ist ja bestens zu verschmerzen. Vielleicht würde dann auch wieder mehr gewürdigt, was Gott sicher auch am Herzen liegt. Er zählt zwar alle unsere Haare auf dem Kopf, aber wohl auch alle Grashalme im Vorgarten. Schließlich ergeben wenige Halme für kleinste Insekten bereits ihren kompletten Lebensraum. Und kümmert sich Gott nicht um alle Tiere dieser Schöpfung? Oder hört das unterhalb der Grenze eines Sperlings auf? Dorfpastor glaubt: nein. Schließlich müssen wir nach der Bibel auch von der Ameise lernen – insbesondere der Faule (Sprüche 6,6).

Alles andere als faul waren neulich die gemeindeinternen Postboten, die in der Coronazeit sämtlichen Freunden und Mitgliedern der Gemeinde im Umkreis von 15 Kilometern einen Ostergruß vorbeibrachten – per pedes (zu Fuß) oder Rad, nur bis zum Briefkasten versteht sich. Nix mit E-Mail? Da wird plötzlich der konventionelle Botendienst wichtig. Man lernt Briefträger wieder neu zu schätzen. Die werden gerade in der Coronazeit zu wenig gewürdigt, denn was wären wir ohne sie. Die offiziellen Post-, Paket- und Briefträger sollte man vielleicht auch ein wenig an den Milliarden von Jeff Bezos beteiligen. Immerhin haben sie sich die Füße wund und die Schuhsohlen abgelaufen, um seine weltweit bekannte Firma nicht nur von dieser Not profitieren zu lassen. Seine Versandfirma ist die mit dem A….. am Anfang.

Aber da ist die noch wichtigere Firma, dessen Inhaber ebenfalls einen Vornamen mit J besitzt und einen weltweiten Service bietet. Und der schickt seine Boten direkt von ihm aus in die weite Welt, ganz ohne Subunternehmen oder Fremdfirmen. Und die „Briefe“ und „Pakete“ enthalten den kostbarsten Inhalt, der je von Boten überbracht worden ist. Für diese „Pakete“ hat ihr Chef „J“ sich mit dem eigenen Leben investiert, er hat nicht andere benutzt, sondern ließ sich benutzen. Nun hat er einen weltweiten Vertreib eingerichtet, der DHL, UPS, Fedex und alle anderen weit in den Schatten stellt. Und auch in der Gemeinde von Dorfpastor funktioniert der bestens.

Foto (c) S. Hofschlaeger, pixelio.de

Auch die Empfänger haben dies immer wieder gespürt, denn der Inhalt der Sendung verschafft Leben und Freude. Kein Wunder, dass dieser Service von so genannten „Freudenboten“ ausgeführt wird. – So gesehen ein lukrativer Dienst, er ist äußerst sinnvoll und macht dankbar.

Wer es in der Bibel nachlesen will, der kann es hier: Römer 10, 15. Und das beruhigt Dorfpastor, dann doch, nicht für eine Firma wie die von J.B. arbeiten zu müssen, sondern bei J.C. zu bleiben, auch wenn der stets ein und dieselbe „Ware“, das „E.“, verbreiten lässt und das seit 2000 Jahren. Offensichtlich ist diese Firma und ihr Produkt absolut krisenfest, zeitlos und weltweit beliebt. Wow, das soll erst einmal J.B. nachmachen. Und selbst wenn dieser seinen Posten an einen besseren abgeben würde: J.C. bleibt unerreicht und einzigartig und wird auch alle kommenden Firmen überdauern – meint Dorfpastor, der sich an dieser Stelle ganz herzlich für die Gemeindeboten des Ostergruß‘ bedankt, denen dieser Post gewidmet ist.

Zur Homepage der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Westoverledingen

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